Home
Mail
Sitemap
Print

News

16. Juli 2010
Schürfbewilligungen in NW & OW erhalten

Geothermal Explorers hat in den Kantonen NW und OW für die GVM-AG erfolgreich 2 Schürflizenzen für die Exploration von Erdgas und Heisswasser erhalten. Mit Hilfe von seismischen Erkundungen soll in den kommenden Jahren ein detailliertes Strukturmodell des Untergrundes der Zentralschweiz erstellt werden. Ziel ist es bohrwürdige Strukturen zu identifizieren. Im nachfolgenden Flyer wird das Projekt näher vorgestellt: „Flyer.pdf“.

5. Juli 2010
Probebohrung 1 auf dem Novartis Campus

Im Auftrag der Novartis Pharma AG wurde vom 11. – 13.06.2010 auf dem Areal des Novartis Campus in Basel eine erste Probebohrung für ein geplantes Erdwärmesondenfeld abgeteuft. Die Bohrung wurde im Imlochhammer-Verfahren auf eine Tiefe von 451m abgeteuft. Ein im Anschluss an die Bohrung durchgeführter Thermal Response Test soll über die effektiven Wärmeleitfähigkeiten des Untergrundes Auskunft geben. Im Vorfeld der Bohrung agierte Geothermal Explorers International Ltd. als Berater für geologische und bohrtechnische Risiken und begleitete die Bohrung vor Ort.


Bohrklein aus der Probebohrung

3. Mai 2010
Grundwasserwärmenutzung Bad Schinznach

Die Bad Schinznach AG will ihre nachhaltige Energieversorgung weiter ausbauen. Zusätzlich zur Wärmenutzung aus der Thermalquelle soll Wärme aus dem Aaregrundwasser helfen die CO2-Bilanz noch weiter zu verbessern. Nach Erarbeitung eines Nutzungskonzepts, führte Geothermal Explorers im April die benötigten Feldversuche durch. An zwei Standorten wurden Probebohrungen bis in den Fels abgeteuft und anschliessend während je 10 Tagen Pumpversuche durchgeführt. Die Förderrate und Fördertemperaturen entsprachen den Erwartungen, damit eine Grundwasserwärmenutzung mit einer Leistung von 700 kW realisiert werden kann. Die Anlage soll jährlich über 500 Tonnen Heizöl, respektive 1320 Tonnen CO2 einsparen.


Probebohrung Bad Schinznach

13.-16. April 2010
Coiled Tubing Operation auf Bohrung Basel 1

Zur Nachmessung der strukturellen Veränderungen im offenen Bohrlochbereich von 4'638 – 5'009 Meter wurde die Bohrung mit einer Wickelrohranlage (coiled tubing) aufgefräst. Die Veränderungen im offenen Bohrloch erwiesen sich als gravierend, so dass die Fräse bereits bei einer Tiefe von 4'704 m festfuhr und eine weitere Abteufung verunmöglichte. Auf die Bohrlochvermessung der zugänglichen Bohrlochstrecke wurde aufgrund der schwierigen geologischen Verhältnisse vorderhand verzichtet.





09. März 2010
Weiterführung der mikroseismischen Überwachung

Seit Dezember 2006 wird die Mikroseismizität um die Bohrung Basel 1 überwacht, wöchentlich ausgewertet und kommuniziert. Zu finden ist die Darstellung der Ereignisse in der Download Rubrik. Auch nach dem Beschluss das Projekt Deep Heat Mining abzubrechen,  geht die Überwachung weiter. Die Abnahme der Ereignisrate ist auf der Grafik ersichtlich.

Erläuterungen:  

Die obere Darstellung zeigt die vom Schweizerischen Erdbebendienst (SED) aufgezeichneten, regionalen Beben. Die schwarz ausgefüllten Ereignisse stammen aus der Umgebung der Bohrung, also aus dem Reservoirbereich.

Die untere Grafik zeit die Anzahl der von den Bohrlochsensoren aufgezeichneten Mikrobeben. Blau dargestellt sind alle Ereignisse, welche auch nur auf einzelnen Stationen aufgezeichnet werden. Rot eingezeichnet sind die Ereignisse, welche auf mehreren Stationen aufgezeichnet wurden und somit eine Hypozenterortung möglich war.

 

21. Dezember 2009
Medienmitteilung

Stellungnahme von Markus O. Häring

Basel, 21. Dezember 2009 – Dr. Markus O. Häring, Geschäftsführer der Firma Geothermal Explorers, nimmt den vollumfänglichen Freispruch des Basler Strafgerichts mit Erleichterung und Genugtuung zur Kenntnis.

„Nachdem ich aus prozessualen Gründen lange schweigen musste, ist es mir heute zum ersten Mal möglich, zu den Ereignissen der letzten Monate öffentlich Stellung zu nehmen. Damit kann ich mich endlich ohne Zwangsjacke äussern, was ich als Befreiung empfinde.

Danken möchte ich an erster Stelle meiner Familie, welche mich in dieser schwierigen Zeit mit viel Kraft unterstützt hat und bedingungslos hinter mir stand. Diese Zeit war eine schwere Belastung, die ich niemandem wünsche. Meine Familie hat unter diesem Druck gelitten. Deshalb bin ich auch dankbar gegenüber allen Freunden, welche vorbehaltlos zu uns standen. Grosser Dank gilt meinen Mitarbeitern, die mir zuverlässig zur Seite standen und mir den Rücken frei hielten.

Danken möchte ich auch dem Verwaltungsrat der Geopower Basel AG, welcher mir geschlossen seine volle Unterstützung bot.

Ich möchte auch die Gelegenheit nutzen, zu betonen, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung im Projekt Deep Heat Mining über alle Jahre hinweg, auch nach Einstellung der Projektarbeiten und bis heute immer konstruktiv war. Die Behörden waren ihrer Pflicht entsprechend fordernd aber stets korrekt. Den Beschluss, das Projekt in der vorgesehenen Form einzustellen, trage ich vollumfänglich mit.

Als Geologe habe ich grössten Respekt vor der Natur und ihrer Komplexität. Die Erdstösse, welche wir ausgelöst haben, bedeuten einen herben Rückschlag für die Tiefengeothermie. Als Wissenschaftler und Entwickler versuche ich bei Rückschlägen aber nicht Schuldige zu finden, sondern für die Zukunft Erkenntnisse zu gewinnen. Innovation ist nie zum Gratistarif zu erhalten, Innovation gilt es zu erarbeiten.

Ich bin froh, mich nun wieder uneingeschränkt meiner Arbeit widmen zu können.“

 

10. Dezember 2009
Seismische Risikoanalyse zum Deep Heat Mining Projekt

Geothermal Explorers nimmt die Resultat der Risikoanalyse zum Projekt Deep Heat Mining zur Kenntnis. Die Resultate bestätigen, dass Geothermal Explorers bei Auftreten der ersten spürbaren Erdstösse den richtigen Entscheid getroffen hat, die Injektionen unverzüglich einzustellen.

Geothermal Explorers nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass der Datensatz (siehe Film unten) der durch das hier entwickelte Seismic Monitoring System geschaffen wurde, die vorliegende Risikoanlayse erst ermöglicht hat. Die hydraulischen Injektionen haben einen entscheidenden Kenntnisgewinn zu einer fundierten Modellierung der Risiken gebracht. Im vorliegenden Falle hat dies nun zu einem negativen Entscheid über die Weiterführung des Projekts Deep Heat Mining geführt.

Der damit geschaffene Kenntnisgewinn ist für die Weiterentwicklung der Tiefengeothermie unverzichtbar. Es ist unser Privileg die Technologie mit diesem exklusiven Know-how weiterentwickeln zu können.

Eine Zusammenfassung der Risikoanalyse kann unter http://www.wsu.bs.ch/serianex.pdf heruntergeladen werden.

 

 

9. Dezember 2009
Neue Publikation vom SED

Kürzlich hat der SED (Schweizerischer Erdbebendienst) eine neue Publikation veröffentlicht, welche erste Ergebnisse zum Erdbeben am 8.12.2006 in Basel diskutiert. Mit Hilfe gemessener Bodengeschwindigkeiten (peak ground velocities), welche verantwortlich sind für Schäden, haben Ripperger et al. 2009 Intensitätskarten modelliert. Im Zusammenhang mit dieser Publikation möchten wir weitere Hintergrundinformationen zum genannten Erdbeben geben.

Das Beben vom 8.12.2006 in Basel hatte eine Stärke der Magnitude ML 3.4. Die Magnitude charakterisiert die Grösse eines Erdbebens. Sie wird aus der Amplitude der Bodenbewegung bestimmt, welche mit einem Seismograph aufgezeichnet wird. Die Magnitude charakterisiert die freigewordene Energie während eines Bebens. Eine um eine Einheit erhöhte Magnitude bedeuted eine Energieabstrahlung um das 30-fache. Es gibt verschiedene Magnitudendefinitionen, wobei die gebräuchlichsten die Richterskala ML und die Momenten-Magnituden-Skala MW sind. In der Schweiz gibt es jährlich einige Erdbeben der Magnitude 3 bis 4.

Da die Magnitude kein Mass für Schäden und Beeinträchtigungen ist, wird häufig auch die Intensität bestimmt. Sie beschreibt die Schäden an Bauwerken und Beobachtungen von Personen. Die Intensität ist ein subjektives Mass. Sie ist standortabhängig, d.h. z.B. abhängig von der Dichte von Bauwerken und Personen, dem Bauwerkzustand und dem Untergrund.

Für Europa gilt die Europäische Makroseismische Skala EMS-98. Nach dieser Skala bedeutet z.B. die EMS Intensität V (stark): „Im Freien von wenigen, in Gebäuden von den meisten Personen wahr genommen. Viele Schlafende erwachen. Wenige werden verängstigt. Gebäude werden insgesamt erschüttert. Hängende Gegenstände pendeln stark, kleine Gegenstände werden verschoben. Türen und Fenster schlagen auf oder zu.“ Laut der EMS-Skala sind leichte Gebäudeschäden ab einer Intensität von VI zu erwarten: „Viele Personen erschrecken und flüchten ins Freie. Einige Gegenstände fallen um. An vielen Häusern, vornehmlich in schlechterem Zustand, entstehen leichte Schäden wie feine Mauerrisse und das Abfallen von z.B. kleinen Verputzteilen.“.

Im Fall vom Erdbeben am 8.12.2006 in Basel mit einer Stärke von 3.4 wurden laut SED maximale Intensitäten von 4 - 5 registriert. Die Ergebnisse von Ripperger et al. 2009 zeigen, dass ausgehend von den gemessenen Bodengeschwindigkeiten, die maximalen Intensitäten im Bereich von 4-5 liegen. Orte wie Benken, Dornach, Muttenz oder Lörrach fallen in den Bereich von Intensitäten von 2-3.

 

24. August 2009
Deep Heat Mining Basel: Resultate der Nachmessungen

In den letzten Monaten wurden in der Bohrung Basel 1 Nachmessungen durchgeführt, die von den Behörden bewilligt wurden. Die Nachmessungen umfassten zwei Temperatur-Logs und hydraulische Bohrlochversuche.

Die Temperaturmessungen lieferten eine maximal gemessene Temperatur von 174°C in 4682 m Tiefe. Der mittlere Temperaturgradient im Sedimentstapel beträgt 4.1°C / 100 m; respektive 2.7°C / 100 m im kristallinen Grundgebirge. Im Bereich der offenen Bohrung, die für Messsonden bis 4682 m Tiefe zugänglich ist, weist das Temperaturprofil auf eine Wasserzirkulation hin. Hinweise für Wasserzirkulationen gibt es auch für das Top Kristallin.

Die hydraulischen Bohrlochversuche haben deutlich gemacht, dass die Injektivität wie auch die Permeabilität des Reservoirs durch die Stimulation signifikant zugenommen hat.

Die zwei Abbildungen illustrieren die Veränderung der Injektivität, wie sie während und nach der Stimulation gemessen wurden. Die Reservoirpermeabilität konnte um zwei Grössenordnungen gesteigert werden. Aufgrund der kurzen Versuchsdauer gilt diese Steigerung nur für den Nahbereich der Bohrung.

Referenz:

Ladner, F., Häring, M.O., 2009. Hydraulic characteristics of the Basel 1 enhanced geothermal system. Paper submitted to GRC Annual Meeting, October 4-7, 2009 in Reno (USA).

 



2. Juni 2009
Deep Heat Mining: Dummy-Run Bohrung Basel 1

Die Zugänglichkeit der Bohrung Basel 1 wurde mit einer Dummy-Sonde getestet. Nachdem die Sonde problemlos den Rohrschuh bei 4’629m Tiefe passiert hatte, stand sie auf dem vermuteten Hindernis auf 4’682m Tiefe auf. Das Hindernis wird mit einer Wickelrohr-Anlage (coiled tubing unit) weggeräumt werden, um den Zugang für weitere Nachmessungen bis auf Endtiefe (5’000m) wieder herzustellen.


Dummy-Run Bohrung Basel 1

12. - 14. Mai 2009
Besuch einer südkoreanischen Delegation

Unsere koreanischen Partner von INNOGEO besuchten uns letzte Woche mit Vertretern des koreanischen Institutes für Energieforschung (KIER) und Vertretern koreanischer Investment-Firmen zu Verhandlungen und Besuchen geothermischer Anlagen in Riehen, Basel, Soultz-sous-Forêts and Landau, sowie Treffen mit Lieferanten. Geothermal Explorers ist erfreut über die freundschaftliche und produktive Zusammenarbeit mit INNOGEO, dem Leader für Tiefengeothermie in Korea.Unsere koreanischen Partner in Soultz-sous-Forêts.


Unsere koreanischen Partner in Soultz-sous-Forêts. Von links nach rechts die Herren: Dr. Yoon, Hyung-Kee; Min, Byung-Wook, Dr. Chang, Ki-Chang; Lee, Sang-Don; Yoon, In-Soo; Park, Jong-Sam; Christian Häring

30. April 2009
10 Jahre Geothermal Explorers

Geothermal Explorers feiert am 30. April 2009 sein 10-jähriges Jubiläum!

Unsere Vision, den nachhaltigen Rohstoff Erdwärme zu entwickeln ist erfolgreich.

Immer wenn man etwas macht, das vor einem noch niemand gemacht hat, gibt es Rückschläge, unerwartete Erfolge, Widerstände, ungeahnte neue Möglichkeiten, alles in nicht vorhersehbarer Reihenfolge.

Wo man Neuland betritt, gibt es keine Wege. Die Welt wird oft als entdeckt betrachtet, doch wenige Meter unter unseren Füssen tappen wir wortwörtlich im Dunkeln.

Wir haben gelernt, dass dort noch ungeahnte Potentiale schlummern. Sie sind der Erde nicht einfach zu entlocken. Wir werden sie für unsere Zukunft aber nötig haben.

Geothermal Explorers wird sich für seine Kunden auch in den kommenden Jahrzehnten mit fundiertem Fachwissen, Sorgfalt und Hingabe dafür einsetzen, Ihnen diese Resourcen zugänglich zu machen. Wir wollen daran wachsen und der Gesellschaft einen namhaften Beitrag leisten.

Spannend, herausfordernd, lohnend.

Wir danken allen Kunden, die uns für diese Herausforderungen bisher ihr Vertrauen geschenkt haben.


19. März 2009
Neue Publikationen

Unsere neuesten Publikationen erscheinen noch nicht auf unserer "download" Liste. Sie können aber direkt bei den Verlegern herunter geladen werden.

Ladner, F., 2009. Geothermiebohrung Basel - Temperaturmessung bis zum Verrohrungsende. Bulletin GEOTHERMIE.CH, 46, 18-19.

22. Januar 2009
Resultate Temperaturmessung und Auffüllversuch

Im Rahmen von Nachmessungen wurde im Dezember das Temperaturprofil im Bohrloch Basel1 gemessen. Diese ergaben eine maximale Temperatur von 176°C auf 4600m Tiefe. Ein mit einfachen Mitteln durchgeführter Auffüllversuch Mitte Januar bekräftigte die Vermutung, welche nach der Stimulation gemacht wurden, dass die Permeabilität des Reservoirs im Grundgebirge durch die Stimulation um mehrere Grössenordnungen erhöht worden ist.


Bild vom Auffüllversuch der Bohrung Basel1

14. Januar 2009
Neue Publikationen

Unsere neuesten Publikationen erscheinen noch nicht auf unserer "download" Liste. Sie können aber direkt bei den Verlegern herunter geladen werden.

Ladner, F., Schanz, U., Häring, M.O., 2008. Deep-Heat-Mining-Projekt Basel - Erste Erkenntnisse bei der Entwicklung eines Enhanced Geothermal System (EGS). Bull. angew. Geol., 13/1, 41-54.

Häring, M.O., Schanz, U., Ladner, F., Dyer, B.C., 2008. Characterisation of the Basel 1 enhanced geothermal system. Geothermics, 37, 469-495.

5. Januar 2009
Neuer Internetauftritt

Liebe Kunden, Partner und Freunde

Wir wünschen Ihnen ein Gutes Neues Jahr. Es mag noch herausfordender werden als die Jahre davor. Herausforderungen zu bewältigen ist das Wesen der Exploration, unser Kerngeschäft. Ein neues Logo und ein neuer Internetauftritt sind Ausdruck unseres Engagements unsere Leistungen laufend für Sie auszubauen und zu steigern.

Das neue Logo symbolisiert unsere Erde, welche sämtliche Ressourcen bietet, auch wenn diese Schätze oft in grosser Tiefe verborgen liegen. Wir erachten es als eine gemeinsame Aufgabe diese Schätze in ausgewogener Weise zu nutzen und auch für zukünftige Generationen zu erhalten.